SpVgg B-S verschenkt Dreier

Tore: Stefan Steiger, Lukas Kolls

Nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen wollte die SpVgg B-S in Müllheim Vieles besser machen und begann die Partei druckvoll und mit Angriffsfußball. In der Anfangsphase war das Spiel ausgeglichen. Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, wobei die Hexentäler die deutlich besseren Möglichkeiten hatten. Nach 30 Minuten war es ein abgefälschter Freistoß von Stefan Steiger, der den Führungstreffer für die SpVgg B-S brachte. 5 Minuten vor der Halbzeit Pause erhöhte Lukas Kolls per Flugkopfball nach schöner Vorarbeit seines Bruders Steffen Kolls, der das Leder millimetergenau auf dessen Kopf zirkelte.
Mit einer verdienten 2:0 Führung ging es in die Pausen. Nach dem Wiederanpfiff zunächst dasselbe Bild wie in der ersten Hälfte. Toni Karles Kopfball streichelte nach einem Hartmann-Eckball noch die Oberkante der Latte. Danach nahmen sich die Blauen eine Auszeit und kassierten ab der 50. Spielminute binnen 10 Minuten zwei völlig überflüssige Gegentore. Die SpVgg B-S brauchte bis zur 65. Spielminute, um den schnellen Ausgleich zu verdauen. In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen hüben wie drüben. Beide Mannschaften hatten mehrere Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Allein in der Nachspielzeit hatte die SpVgg B-S dreimal den Siegtreffer auf dem Kickstiefel. Zunächst vergab Benjamin Kleinhans nach einem Einwurf frei vor dem Tor der Gastgeber. Die Hausherren konnten auf der Linie klären. Den Nachschuss vergab Johannes Ruh völlig freistehend nach einer Hereingabe des eingewechselten Timo Sumser. Danach war Schluss. Es blieb beim 2:2.

Aufgrund des Chancenplus (die SpVgg B-S hatte 5 Aluminiumtreffer), vor allem aber wegen der 10-minütigen Auszeit zu Beginn der 2. Spielhälfte, muss sich Team der SpVgg B-S über 2 unnötig verschenkte Punkte in Müllheim ärgern. (Verfasser: Timo Sumser)

Mitgliedsantrag

Unterstützen Sie die SpVgg Bollschweil-Sölden!
Werden Sie Mitglied!

zum Antrag...

Ich habe schon bessere Spiele von meiner Mannschaft gesehen, doch die haben wir alle verloren.

(Friedhelm Funkel)